Internationales Museum der Reformation unterzeichnet Vertrag mit Refo500
13-09-2010
Das berühmte Internationale Museum der Reformation (Musée International de la Réforme) in Genf ist Projektpartner von Refo500 geworden. Frau Isabelle Graesslé, Museumsdirektorin, unterzeichnete am 11. September den Vertrag mit der Stiftung Refo500.
Das Genfer Museum hat sich bereits einen Namen im Bereich der Reformationsgeschichte gemacht und wurde in den letzten Jahren mit diversen Preisen ausgezeichnet. Inzwischen hat man viel Erfahrung damit gesammelt, wie man geschichtliche Inhalte einem breiten Publikum auf unkonventionelle und frische Weise präsentieren kann. Dies macht das Museum zu einem attraktiven Partner für Refo500. Ein Beispiel für diese Herangehensweise war die weithin anerkannte Ausstellung „A day in the life of Calvin“ im Jahr 2009, mit 3D-Animationen des schweizerisch-französischen Reformators. Die Ausstellung wurde auf die Niederlanden zugeschnitten erneut gezeigt, wo sie ebenso erfolgreich war. Refo500, ein internationales Projekt, in dem viele Partner in Europa und den USA kooperieren, möchte eine Verbindung zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit herstellen, wobei die fortdauernde Bedeutung der Reformation gezeigt wird.
Frau Graesslé über ihre Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit vielen Partnern bei Refo500: „Seit der Eröffnung unseres Museums im Jahr 2005, möchten wir das Erbe der Reformation nicht nur als religiöse Bewegung, sondern auch als kulturelle, soziale und wirtschaftliche Kraft präsentieren, das die europäische Identität durch die Geschichte bis heute geprägt hat! Teil von Refo500 zu sein stellt daher sowohl eine Chance als auch eine Herausforderung dar: eine Chance für eine Vernetzung mit anderen protestantischen kulturellen Institutionen und ein herausforderndes Ziel, sich dem Jahr 2017 mit bedeutenden museologischen Schritten zu nähern! Wir sehen den Möglichkeiten zur Stärkung dieses Zieles durch Refo500 entgegen!“
Dr. Herman Selderhuis, Direktor von Refo500, sagt: „das IMR zu besuchen ist schon aufregend, aber dass sich das IMR Refo500 anschließt macht es sogar noch besser. Jetzt, wo sich mehrere Museen an Refo500 beteiligen, haben wir größere Möglichkeiten die Reformation sichtbar zu machen.“

Video ansehen
Video ansehen
