OB Alwin Brinkmann: wir aus Emden sind froh dass wir mit dabei sind
16-09-2011
Während einer Pressekonferenz wurde heute die Partnerschaft der norddeutschen Stadt Emden von Refo500 bekanntgemacht. In seinem Grusswort benachdruckte der Oberbürgermeister Alwin Brinkmann wie gross der Einfluss der Reformation gewesen ist auf die kirchliche und politische Situation der Stadt Emden und Umkreis.
Dass die Reformation noch immer von Bedeutung ist, das möchte der Oberbürgermeister gerade den jüngeren Generationen deutlich machen. Deswegen ist es wichtig, so Brinkmann, dass wir jetzt schon nachdenken über das Jubiläum in 2017 und sind wir als Stadt Emden froh mit dabei zu sein.
Herr Jöhnk, Direktor des Ostfriesischen Landesmuseum, schilderte in kurzem die Reformationsgeschichte der Stadt Emden. Emden, im 16. Jh. ein Zentrum der Reformation neben Genf und Wittenberg, hat viele Flüchtlinge geherbergt und viel bedeutet für die Weiterentwicklung der Reformation. Herr Jöhnk freut sich darauf weitere Pläne zu entwickeln auf der Plattform Refo500, so sagte er später beim Umtrunk.
In seinem kurzen Vortrag sprach Allgemeindirektor Selderhuis über seine Erfahrung, dass Bürgermeister sehr wichtig sind wenn es geht um die Förderung von Aktivitäten mit bezug auf die Reformation, was auch im Calvin-Jahr 2009 der Fall war, wo der damalige Bürgermeister O. Bandell eine grosse Rolle spielte bei der Profilierung der Stadt Dordrecht als Reformationsstadt und bei dem Angebot die Ausstellung über Johannes Calvin in Dordrecht stattfinden zu lassen.
Nach diesen kurzen Vorträgen wurde das Partnerschaftsabkommen unterzeichnet von den Herren Brinkmann und Selderhuis.
Die Stadt Emden berät sich über konkrete Aktivitäten innerhalb von Refo500, aber Ideen sind schon reichlich vorhanden.

Von links nach rechts: Herr Matthias Klein, Betriebsleiter Kulturbüro der Stadt Emden, Herr Dr. Carsten Jöhnk, Direktor des Ostfriesischen Landesmuseum und Herr Alwin Brinkmann, Oberbürgermeister der Stadt Emden. Foto Refo500.

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