Twittechismus beginnt am 7. Mai
30-04-2010
Am Freitag 7. Mai wird erstmals der Heidelberger Katechismus 'getwittert'. Beginnen soll dies in Heidelberg. Danach ist es möglich, täglich eine Frage und Antwort aus dieser alten Bekenntnisschrift im Twitter – zunächst nur auf Niederländisch – zu lesen. Das Projekt der Gereformeerde Hogeschool Zwolle in den Niederlanden, ein Projekt im Rahmen von Refo500, kommt damit in eine neue Phase.
Die Idee die Fragen und Antworten des Heidelberger Katechismus aus dem Jahr 1563 in 129 'Tweets' zu übersetzen ist von Hans Havinga, Sachbearbeiter der Gereformeerde Hogeschool entwickelt worden. Während einer kurzen Werbekampagne hat er etwa 25 Freiwillige geworben. Jedes Mitglied dieser Gruppe übersetzte in den vergangenen Wochen die teilweise langen Fragen und Antworten in eine Mitteilung von maximal 140 Zeichen.
Zur Eröffnung des ersten Tweets reist am 7. Mai eine kleine Gesellschaft nach Heidelberg. Der erste Tweet wird an Herrn Prof. Dr. Frieder Hepp vom Kurpfälzischen Museum Heidelberg gerichtet sein. Hepp arbeitet an dem internationalen Ausstellungsprojekt '450 Jahre Heidelberger Katechismus' mit, an dem Refo500 auch teilnimmt. Darüber hinaus vertritt Prof. Hepp innerhalb von Refo500 die Stadt Heidelberg, die seit kurzem Projektpartner von Refo500 ist.
Twitter ist ein Nachrichtendienst im Web, im dem man kurze Textberichte veröffentlichen kann.

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