Twittechismus in Heidelberg gestartet

08-05-2010

Heute sind in Heidelberg Frage und Antwort 1 des Heidelbergen Katechismus getwittert. Hans Havinga (Gereformeerde Hogeschool, Zwolle), Initiator des Twittechismus sowie die Twittecheten Hans Alderliesten (Bond tegen het Vloeken) und Karla Apperloo (Refo500) reisten dafür zur Stadt wo in 1563 diese Bekenntnisschrift publiziert wurde.

Der erste Tweet, eine Mitteilung von maximal 140 Zeichen die im Internet veröffentlicht wird, wurde auf niederländisch und deutsch Herrn Prof. Dr. Frieder Hepp des Kurpfälzisches Museum in Heidelberg angeboten. Hepp ist mit seinem Museum Mitveranstalter des internationalen Ausstellungsprojektes ‘450 jaar Heidelberger Katechismus’, an dem sich auch Refo500 beteiligt. Darüber hinaus vertritt Hepp innerhalb Refo500 die Stadt Heidelberg, die seit kurzem Projektpartner von Refo500 geworden ist.

Der 1. Tweet ist:

TROST! Ich bin von Jesus. Schuld bezahlt & Teufel raus. Er bewahrt mich. Sein Geist lässt mich mich leben. 4Him. 4Ever! http: //tinyurl.com/33re6ml

Hepp: “Wenig Leuten wissen noch von der Bedeutung des Heidelberger Katechismus und welcher Einfluss die Stadt Heidelberg im 16. Jahrhundert und danach auf theologischem und wissenschaftlichem Gebiet hatte. Wir möchten daran gerne was ändern und suchen nach Möglichkeiten hierfür international Aufmerksamkeit zu fragen, zum Beispiel mit dem Ausstellungsprojekt über den Katechismus”.

Havinga: “Mit Twittechismus wollen wir ein altes Dokument und ein neues Medium mit einander verbinden. Auch möchten wir die alte Botschaft wieder hören lassen und anregen dass Menschen hierüber ins Gespräch kommen.”

Nach dem Anbieten des Tweets übergab Havinga Prof. Hepp und Vera Cornelius, Geschäftsführer von Heidelberg Marketing einen Kuchen. Anna Margriet Roosjen-Peterson, eine der 22 mitarbeitenden Twittecheten, hatte diesen Kuchen, auf den der 1. Tweet geschrieben war, gebacken.

Bei vielen Protestanten in den Niederlanden ist der Heidelberger Katechismus noch immer eine geliebte Bekennitnisschrift. An der Erfolgsgeschichte dieses Dokuments ist mit dem Twittechismus ein neues Element hinzugefügt, da sich jetzt wieder herausgestellt hat das dieses Dokument aus 1563 es in sich hat ständig neu zu erscheinen und in einer frischen Übersetzung seine Aktualität zu zeigen.

Twittechismus_2_klein.jpg

Vera Cornelius, Geschäftsführer von Heidelberg Marketing, schneidet den Kuchen mit dem ersten Tweet an.