Die katholische Kirche im 16. Jahrhundert


Nachdem es 1054 zu einer Spaltung der Kirchen (Schisma) in Ost und West gekommen war, führte die Reformation des 16. Jahrhunderts zur Spaltung des lateinischen Christentums und zu unterschiedlichen Strömungen innerhalb des Protestantismus.

Die römisch-katholische Kirche unterwarf sich während des Konzils zu Triente (1545-1564) einer eigenen innerkirchlichen Reform. Die Glaubenslehre wurde neu formuliert, ein neuer Katechismus wurde herausgegeben, die Missstände abgeschafft und die Liturgie reformiert. Auch die Ausbildung der Priester wurde besser geregelt. Lateinisch blieb offizielle Kirchensprache.

Aus: E.G. Hoekstra und M.P. Ipenburg, Wegwijs in religieus en levensbeschouwelijk Nederland, Handboek religies, kerken, stromingen en organisaties, Kampen, 2000.